AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

des Übersetzungsbüro Brodnig, vertreten durch die Geschäftsführerin, Frau Irene Lehfuß Brodnig, Fockygasse 22/2//22, 1120 Wien.

1. Allgemeines

1.1 Die Fa. Übersetzungsbüro Brodnig (im Folgenden ÜB) bietet professionelle Übersetzungen, Lektorate, und Texterstellung für alle skandinavischen Sprachen.

1.2 Zwischen ÜB und Kunden aus den Hoheitsgebieten der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft wird die Anwendbarkeit des

Rechtes der Republik Österreich in der Fassung der jeweils gültigen amtlichen Bekanntmachung vereinbart, soweit die Regelungen nicht wesentlichen zwingenden Vorschriften des jeweiligen nationalen Rechts zuwiderlaufen.

1.3 Im Rahmen der zwischen ÜB und Ihren Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschlossenen Verträge für Übersetzungen, Lektorate, und Texterstellungen (Aufträge)

werden die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach dem Recht der Republik Österreich Vertragsbestandteil. Diese werden vom Kunden mit der Auftragserteilung

anerkannt. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kunden werden von ÜB ausdrücklich nicht anerkannt.

2. Auftragserteilung

2.1 Ein Vertragsangebot (Auftrag) des Kunden wird durch ÜB schriftlich oder per Email bestätigt. Ein verbindliches Vertragsverhältnis kommt ohne die Auftragsbestätigung durch ÜB nicht

zustande.

2.2 Die zur Durchführung des Auftrages notwendigen Unterlagen sind ÜB in leserlicher Form zur Verfügung zu stellen. Manuskripte können in den gängigen Dateiformaten über Email, auf

einem gängigen Speichermedium oder in Papierform übergeben werden. Handschriftliche Manuskripte werden nur nach ausdrücklicher vorheriger Zustimmung zur Durchführung des

Auftrages von ÜB angenommen. Soweit zur Durchführung des Auftrages weitere Unterlagen notwendig sind (Bilder, Grafiken, Statistiken, Glossare, etc.), sind auch diese unaufgefordert

an ÜB zu übergeben. Der Kunde hat die notwendigen Unterlagen frei von Rechten Dritter an ÜB zu übergeben. Die Unterlagen sind bis zu einem zwischen den Parteien zu

vereinbarenden Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen.

2.3. Ist der Auftragsgegenstand für einen späteren Druck vorgesehen, so ist dies gegenüber ÜB anzuzeigen. Vor Drucklegung ist ÜB ein Korrekturabzug zukommen zu lassen und die

Freigabe einzuholen.

3. Leistungsumfang

3.1 Die von ÜB zu erbringende Leistung bezieht sich auf den durch die Bestätigung angenommenen Auftrag. Änderungen des Auftragsinhaltes sind unabhängig von Ihrer Art gegenüber ÜB

anzuzeigen und müssen ebenfalls schriftlich bestätigt werden.

3.2 ÜB verpflichtet sich, Aufträge sach- und fachgerecht auszuführen. Übersetzungen werden - abhängig von der Art des Auftrages - wörtlich oder sinngemäß und mentalitätstreu nach den

allgemein üblichen Qualitätsmaßstäben des jeweiligen Sprachraumes erstellt. Fachausdrücke werden, soweit keine anderweitige Weisung erfolgt, wie allgemein üblich übersetzt, bzw.

verarbeitet. Abweichungen von der üblichen oder die Verwendung firmeneigener Terminologie erfolgen nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Die entsprechenden Begrifflichkeiten

sind ÜB schriftlich mit den weiteren notwendigen Unterlagen mitzuteilen.

3.3 Es steht ÜB frei, sich zur Erfüllung seiner vertraglichen Leistungspflichten Dritter zu bedienen. Die Auswahl der von ÜB beauftragten Übersetzer erfolgt unter Anwendung der

erforderlichen Sorgfalt. Durch die Erteilung eines Auftrages an ÜB entstehen keine vertraglichen Verbindungen zwischen dem Kunden und dem von ÜB beauftragten Übersetzer.

3.4 Der Auftrag wird dem Kunden nach erfolgter Bearbeitung in Form eines gängigen Dateiformates per Email zurück übermittelt, soweit der Kunde über eine gültig Emailadresse verfügt.

Andernfalls übermittelt ÜB den Auftrag in einem gängigen Dateiformat auf einem gängigen Speichermedium. Ein Anspruch auf eine bestimmte Art der Übermittlung besteht nicht. Eine

Übersendung des bearbeiteten Auftrages in Papierform erfolgt nicht.

4. Lieferfrist

4.1 ÜB vereinbart mit dem Kunden einen Fertigstellungstermin. Kann ÜB den Fertigstellungstermin nicht einhalten, so ist ihr vom Kunden eine angemessene Nachfrist zur

Leistungserbringung zu gewähren. Verstreicht die gesetzte Nachfrist fruchtlos, so steht dem Kunden das Recht zum Rücktritt vom Vertrag zu.

4.2 Soweit der Kunde auf die Übergabe der Auftragsbearbeitung zu einem bestimmten Termin angewiesen ist, hat er ÜB hierauf bei der Auftragserteilung schriftlich hinzuweisen.

5. Vergütung

5.1 Die Vergütung wird in Euro berechnet, wenn nicht bei Vertragsschluss etwas anderes vereinbart wird.

5.2 Für Übersetzungen wird die Vergütung auf Grundlage des vom Kunden übergebenen Textes berechnet. Bei einer vereinbarten Abrechnung nach Zeilen beinhaltet die Normzeile maximal 55

Anschläge. Die Mindestvergütung beträgt € 25, soweit nicht etwas anderes vereinbart ist.

5.3 Die Vergütung von Lektoraten und Texterstellungen wird nach Stunden berechnet. Der Stundensatz liegt, bei € 60.- , wenn nicht etwas anderes vereinbart ist. Die Abrechnung erfolgt je

angefangener halber Stunde.

5.4 Soweit der Kunde den Auftragsgegenstand nach der der Bestätigung durch ÜB abändert, umgestaltet, ergänzt oder ÜB in sonstiger Weise auf Wunsch des Kunden Mehraufwand

entsteht, behält sich ÜB das Recht vor, die Vergütung entsprechend anzupassen.

5.6 Der Kunde erhält eine auf seinen Namen ausgestellte Rechnung über die zu entrichtende Vergütung. Die Vergütung ist innerhalb von 8 Tagen nach Erhalt der Rechung fällig. Der

Rechungsbetrag ist per Banküberweisung auf das in der Rechnung genannte Konto anzuweisen.

5.7 ÜB kann für die Bearbeitung des Auftrages einen angemessenen Vorschuss verlangen. Wird ein Vorschuss entrichtet erhält der Kunde hierüber auf Anfrage eine Vorschussrechnung.

5.8 Bei Aufträgen größeren Umfangs, die abtrennbare Leistungsteile beinhalten, kann ÜB Zwischenrechnungen stellen. Ziffer 5.6 gilt entsprechend.

6. Mängelansprüche

6.1 ÜB übernimmt die Gewähr für eine ordnungsgemäße, nicht mit wesentlichen Mängeln behaftete Auftragsbearbeitung. Mängel, die von ÜB zu vertreten sind, werden durch diese

unentgeltlich beseitigt. Für die Nachbesserung ist ÜB durch den Kunden eine angemessene Frist zu setzen. Die Nachbesserung gilt als fehlgeschlagen, wenn die Mängel auch nach

zweimaliger Nachbesserung nicht behoben werden können. Schlägt die Nachbesserung fehl, steht dem Kunden das Recht auf Minderung oder Rücktritt zu. Beruht die Mangelhaftigkeit der

Auftragsbearbeitung auf der Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden, stehen diesem Nachbesserungsansprüche nicht zu.

6.2 Offensichtliche Mängel der Auftragsbearbeitung sind ÜB – auch im nicht-kaufmännischen Bereich – unverzüglich nach Übergabe der Auftragsbearbeitung schriftlich anzuzeigen

(Rügepflicht). Bei Mängeln, deren Vorhandensein nicht offensichtlich ist, ist der Rügepflicht unverzüglich nach Entdeckung des Mangels nachzukommen. Ist der Kunde Verbraucher im

Sinne des § 13 des BGB der Bundesrepublik Deutschland, so gilt die entsprechende gesetzliche Verjährungsfrist. Kommt der Kunde seiner Rügepflicht nicht nach, so gilt die

Auftragsbearbeitung als vertragsgemäß durchgeführt. Im Übrigen gilt die Auftragsbearbeitung als ordnungsgemäß erbracht, wenn Rügen innerhalb von 14 Tagen nach der Übergabe der

Auftragsbearbeitung nicht erhoben werden.

6.3 Wesentliche Mängel sind Fehler in der Bearbeitung, die die Gebrauchs– oder Verwendungsfähigkeit des Auftragsgegenstandes nicht ganz unerheblich beeinträchtigen oder aufheben.

Stilistische Eigenheiten der Übersetzung oder Texterstellung stellen ebenso wenig einen Mangel dar, wie die Verwendung bestimmter, von den Vorstellungen des Kunden abweichender,

Wörter oder Begrifflichkeiten. Der Übersetzer oder Textersteller ist in der Wortwahl frei, soweit der Kunde keine Angaben im Sinne der Ziffer 3.2 gemacht hat und die Übersetzung oder

Texterstellung den Sinngehalt oder die Aussage des Originaltextes / der Vorlage erfasst.

7. Haftung

7.1 ÜB haftet gegenüber dem Kunden nur für Schäden, die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen des Verwenders oder eines gesetzlichen Vertreters oder

Erfüllungsgehilfen des Verwenders beruhen. Der Haftungsausschluss gilt nicht für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten deren Erfüllung für die Erreichung

des Vertragszweckes erforderlich ist. Der Haftungsausschluss gilt ebenfalls nicht für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer zumindest fahrlässigen

Pflichtverletzung des Verwenders oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

7.2 Eine Haftung für Leistungsausfälle und -verzögerungen ist im Falle höherer Gewalt ebenso ausgeschlossen wie für Umstände, die ÜB nicht zu vertreten hat. Für die Dauer des Bestehens

des Leistungshindernisses wird ÜB von der Verpflichtung zur Leistung frei.

7.3 ÜB übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass die jeweilige Auftragsbearbeitung für den Verwendungszweck des Kunden zulässig und geeignet ist, soweit nicht etwas anderes zwischen

den Parteien bei Vertragsschluss schriftlich vereinbart wird. Insbesondere übernimmt ÜB keine Gewährleistung im Falle einer Verwendung der Übersetzung für Werbezwecke oder

sonstige Veröffentlichungen durch den Kunden und für die Anwendbarkeit und Zulässigkeit der Übersetzung juristischer Texte im In- oder Ausland. Übersetzungen Juristischer Texte sind

nach Erhalt durch den Kunden und vor Ihrer Verwendung gegenüber Dritten vom Kunden auf eigene Kosten von qualifizierten Fachpersonen auf ihre rechtliche Zulässigkeit überprüfen zu

lassen. Die Verwendung von Übersetzungen von Texten, die für die Sicherheit von Personen relevant sind, sind unverzüglich nach Erhalt durch den Kunden und vor einer Verwendung

gegenüber Dritten vom Kunden auf eigene Kosten durch qualifizierte Fachpersonen auf Ihre Richtigkeit überprüfen zu lassen. Ist dies dem Kunden nicht möglich, ist ÜB auf diesen

Sachverhalt hinzuweisen damit geeignete Maßnahmen zur Überprüfung sicherheitsrelevanter Aspekte getroffen werden können. Ist der Kunde Unternehmer, so übernimmt ÜB keine Haftung für Übersetzungen von Texten, die für die Sicherheit von Personen relevant sind.

7.4 Die Haftung ist ferner ausgeschlossen, wenn der Kunde gegen seine Verpflichtungen nach Ziffer 2.2, 2.3 und 4.2 verstoßen hat.

7.5 Im Falle der Ziffer 3.4 haftet ÜB nicht für Schäden, die dem Kunden aus einer fehlerhaften Übertragung der Auftragsbearbeitung, aus deren Verlust oder Beschädigung entstehen.

8. Kündigung

Der Kunde kann den Auftrag, sofern im Einzelfall nicht anders vereinbart, bis zur Vollendung jederzeit Kündigen. Kündigt er den Vertrag, so ist er zur anteiligen Entrichtung der Vergütung

verpflichtet. Der Vergütungsanspruch der ÜB beträgt mindestens 50 %. der vereinbarten Vergütung, im Übrigen richtet sich der Vergütungsanspruch nach dem Grad der Vollendung der

Auftragsbearbeitung.

9. Datenschutz und Datenspeicherung

9.1 ÜB und die von ihr beauftragten Übersetzer verpflichten sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die im Zusammenhang mit dem Auftrag und der Tätigkeit für den Kunden

über diesen bekannt werden.

9.2 Die auftragsgegenständlichen Unterlagen werden ebenso wie die persönlichen Daten der Kunden – soweit sie zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen notwendig sind – von ÜB

elektronisch gespeichert und im Rahmen der Erfüllung des Auftrages verwendet. Vorstehendes gilt als Benachrichtigung gemäß § 33 Abs.1 Bundesdatenschutzgesetz. Die Daten werden

sechs Monate nach Beendigung des Vertragsverhältnisses gelöscht. Soweit es zu weiteren Auftragserteilungen durch den Kunden kommt, werden die persönlichen Daten bis zum Ablauf

von sechs Monaten nach der letzten Auftragserteilung aufbewahrt.

10. Nutzungsrechte

Den Übersetzern und Erstellern der jeweiligen Texte stehen die Urheberrechte an den von Ihnen erschaffenen Werken zu. Mit der Vollständigen Zahlung der vereinbarten Vergütung werden

die uneingeschränkten Nutzungsrechte an den Kunden übertragen.

11. Änderung der AGB

Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden schriftlich mitgeteilt. Sie gelten als genehmigt, wenn der Kunde den Änderungen nicht binnen zwei Wochen nach

Bekanntgabe widerspricht.

12. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam oder nicht Bestandteil des Vertrages geworden sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle

der ganz oder teilweise ungültigen oder nicht einbezogenen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

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